BENEFIT DER GEMEINDE: Die Absicht von Mida Ecocamp ist es, den Lebensstandard der Menschen in Mida zu verbessern.

Das Camp gehört der Gemeinde von Mida Village mit ihren 1000 Einwohnern. Es ist in Kenya als CBO (Community Based Organisation)
gemeldet. Ich, Felicity Fowkes, bin ein Mitglied der CBO und wir treffen unsere Entscheidungen gemeinsam. Meine Arbeit ist ehrenamtlich.

Zur Zeit wird Mida Ecocamp von einem pensionierten Hotelmanager aus Watamu geleitet. Sammy, aus Mida, und der vom ersten Tag beim Bau
dabei war, soll in seine Fussstapfen treten. Mit 13 Jahren Schule, hat er die beste Ausbildung hier, muss aber noch einen Kurs in
Hotelmanagement absolvieren, bevor er eine Lizens erteilt bekommen kann (etwas wofür wir noch Geld brauchen).
Sobald er seine Lizenz hat, wird er, nebst einem europäischen Volontär, Mida Ecocamp leiten.

Sobald Mida Ecocamp ein eigenes Einkommen erwirtschaftet, wird dieses in drei Teile eingeteilt:

  • Benefit der Gemeinde: Der grösste Anteil wird für weitere Projekte in Mida in den Sektoren Gesundheit, Schule und
    verbesserte Ernährungsweise verwendet. Die Projekte werden von einem für diesen Zweck gegründeten Ältestenrat  
    festgelegt. Sie haben bereits beschlossen, dass eine Medikamentenausgabe für Mida höchste Priorität habe.
  • Gehälter: Indem die Angestellten einen festgesetzten Prozentsatz als Gehalt bekommen, kann das Mida Ecocamp
    ausserhalb der Saisonzeiten nicht zu sehr ins Defizit fallen. Zudem haben sie ein eigenes Interesse am Erfolg des
    Camps. Sie werden proportional zu ihrer Arbeit bezahlt.
  • Ein weiterer Anteil wird in einem Fonds für Reperaturen oder Erweiterung des Camps gespart.

Die Prozentsätze können erst festgelegt werden, wenn wir wissen wie hoch die Einnahmen sein werden. Sie müssen in regelmässigen
Intervallen überarbeitet werden.

Wir versuchen soviele Einheimische wie möglich einzubeziehen. Profitieren werden:

  • Die Angestellten, die das ganze Jahr im Camp arbeiten.
  • In den Saisonzeiten müssen wir die Zahl der Angestellten mindestens verdoppeln.
  • Die Fremdenführer, die unsere Gäste auf den Ausflügen begleiten werden.
  • Die Kanufahrer fuer Ausflüge.
  • Die ca. 15 – 20 Mann starke Gruppe der Giriama Tänzer und Trommler.
  • Die Farmer, mit dem Verkauf von Baumaterialien und Lebensmitteln.
  • Die Frauen, die für das Camp Holzkohle herstellen und die Wäscherinnen.
  • In unserem Büro werden Gäste darauf aufmerksam gemacht, den Kindern keine Süssigkeiten oder Geld zu schenken. In
    Mida Creek betteln die Kinder nicht. Nur zu oft haben wir in Afrika gesehen wie Kinder nicht mehr zur Schule gingen, weil
    sie mehr Erfolg beim Betteln hatten. Unsere Gäste können statt dessen im Büro Schuluniformen kaufen oder einen
    Jahresbeitrag der Schulgebühr zahlen. Wir arbeiten eng mit der Mzizima Grundschule zusammen.
  • Einwohner können ihre selbst-gemachten Souvenirs bei uns im Büro verkaufen.
  • Die gesamte Gemeinde profitiert an den weiteren Projekten in Medizin, Schulung und Agroanbau.

...und nicht zu vergessen der Naturschutz und die Giriama Tradition, die ihnen trotz Entwicklung erhalten bleibt.
Chameleon
Boatsmen on trip to Kirepwe
Giriama dancer
Happy girl
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