GIRIAMA SPRACHE:
Guten Morgen Udzalamukadze
Antwort auf ‘Guten Morgen’ Dzalamuka simanya nawe
Guten Nachmittag Udzasindadze
Antwort auf ‘Guten Nachmittag’ Dzasinda simanya nawe
Wie geht’s Mwiro
Gut, und Dir? Nambola simanya nawe
Danke Ninamuvera
Bitte, Willkommen Karibu
Tschüss Ukaleto
Antwort auf ‘Tschüss’ Wende muzima


Der Mijikenda Stamm besteht aus neun Untergruppen. Diese bewohnen die Küstengebiete Kenias von Lamu im Norden bis zur Grenze Tansanias
im Süden. Eine dieser Untergruppen sind die sehr friedlichen Giriamas, die sich in den Gebieten von Malindi/Mombasa zu Hause fühlen.
Sie leben in Familien von 7 bis zu 70 Angehörigen in kleinen Dorfgemeinschaften zusammen – meistens bis zu drei oder vier Generationen.
Ihre Hütten bestehen aus Holzbalken, die mit getrockneten Gräsern bedeckt werden. Es ist überraschend kühl darin.
Innerhalb jeder Dorfgemeinschaft befindet sich eine ‘Coma’, ein Ort an dem man unter Einbeziehung der Vorfahren Gott anbetet. Für jeden
Vorfahr wird ein speziell geschnitzter Stock aufgestellt. Die Stöcke sind unterschiedlich hoch, entsprechend dem Rang der Verstorbenen.
Benötigt die Familie die Hilfe ihrer Vorfahren, so werden die Stöcke mit Kokusnusswein und Lebensmittels 'beschenkt'.
Zudem ist auch noch der Glaube an Hexerei verbreitet.
Die Giriamas äussern sich durch ihre unterschiedlichen Tänze und es gibt diverse Variationen für alle möglichen Anlässe.
Bei ihnen wachsen Kokosnüsse, Cashewnüsse, Maizemeal (ähnlich wie Polenta), Limonen und ein paar Tomaten und Bohnen. Die Hauptmahlzeit ist
Polenta mit einer Sauce aus Tomaten und Bohnen, wenn vorhanden.
Ein Giriama Mann
© David Rouge
Eine 'Coma'